Zünftiger Hoagarten beim Wirt z´Weiher (Zeitungsartikel von Albert Zimmerer, nachbearbeitet von J.H.)

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Die Begeisterung für den Hoagarten beim Wirt z´Weiher veranstaltet vom Isener Trachtenverein ist ungebrochen. ...Wie für einen Hoagarten üblich, spielten die vier Gruppen reihum. Die Straußdorfer Ziachmusi zeigte gekonnt, was für eine tonale Bandbreite man aus zwei Diatonischen herausholen kann. Vorallem wenn eines der beiden Instrumente für besonders tiefe Töne "frisiert" ist.

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Auf Gitarrenduo spezialisiert ist das Oablinger Zwoaraloa. Spielerisch virtuos und harmonisch im Zweigesang glänzten die beiden jungen Frauen mit Walzer, Weise und Jodler.

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Die jüngsten Teilnehmer waren die Mozartdobler Dirndl aus Wasserburg. Sie meisterten mit Harfe, Hackbrett und Blockflöten höchst anspruchsvolle Stücke. Nachdem Motto "Wer si ned singa draud, der hod koa Schneid" gab der Hubertus Dreigesang mit Harfenbegleitung von Lisa Lohmaier seine Lieder zum Besten. Der Erdinger Helmut Trinkenberger führte routiniert mit Anekdoten vom Kirta anno dazumal und Witzen durch den Abend.

Die Zugaberufe ließen nicht lang auf sich warten und so sang Oablinger Zwoaraloa noch gemeinsam mit dem Publikum das Lied von der "Wirtshausuhr".

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Ein zünftiger Abend bei Volksmusik im Brunnenhof

Zweieinhalb Stunden bayrische Unterhaltungsmusik bot die Rauschberg-Musi am letzten Donnerstag im Kurhausrestaurant "Antons". Zum Abend in der Reihe "Volksmusik im Brunnenhof" fanden sich auch in der ersten Septemberwoche viele volksmusikinteressierte Zuhörer ein und spendeten der frisch und flott aufspielenden Ziachmusi regen Applaus. Zwischendurch brachten Johanna Höbel und Sabine Furtner ein paar Stückl auf ihren Saiteninstrumenten zu Gehör. So ließ es sich gut aushalten und wem die Musi bis um halb zehn noch nicht genug war, der kann sich bereits den nächsten Termin am 22. März 2018 im Kalender vermerken. Dann spielt die Rauschberg-Musi wieder im Brunnenhof-Restaurant auf.

RBM Vm im Brunnenhof Sep 2017

 


 

 

Tromposaund begeistert bei "Kultur im Park"

Bei angenehmen warmen Sommertemperaturen begeisterte die junge Band Tromposaund bei "Kultur im Park" in Bad Aibling. Humorvoll und mit bayerischem Charme zogen die sechs Musiker vom Starnberger See das Publikum schnell auf ihre Seite und sorgten mit bekannten Titeln wie "Bei mir bist du schön", Rossinis Wilhelm-Tell-Ouvertüre und dem Klassiker "Sweet Caroline" von Neil Diamond für ausgelassene Stimmung, gefühlvoll gespielt auf Blasinstrumenten und Schlagzeug. Die Sitz- und Stehplätze im Brunnenhof des Kurhauses waren voll besetzt und auch von der Kurhaus-Terrasse und dem Biergarten des Kurhausrestaurants "Antons" aus verfolgten zahlreiche Zuhörer das Geschehen auf der Bühne. Begleitet von Johanna Höbel am Hackbrett spielte Tromposaund den Bulgarischen Tanz "Cetvorno Sopsko Horo" im 7/16 Takt und brachte schwungvoll den Vierteljahrhundert Dreiviertler zum Klingen. 

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Den krönenden Abschluss eines wunderbaren Konzertabends, machten die sechs Musiker mit ihrer weiblichen Verstärkung mit dem Titel "Weit weit weg" von Hubert von Goisern. Dieses Lied sorgte beim Publikum für eifrigen Beifall. 

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Impressionen von der Volksmusikwoche in Grainbach am Samerberg

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Vorstellungsrunde der Referenten am Eröffnungsabend beim Gasthaus Maurer.

 

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 Beim Abschlusskonzert spielen die jungen Gitarristen den Neukirchner Boarischen.

 

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 Auf geht´s zum Kikeriki, der geht sogar fast ohne Noten nach dieser intensiven Woche.

 

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 Von Jung bis Alt - jeder hod a Gaudi am gemeinsamen Musizieren.

 


 

 

Frühjahrshoagart in Kolbermoor

Traditionell sind beim Frühjahrshoagart im Caritas Altenheim St. Franziskus in Kolbermoor auch Gruppen aus Bad Aibling unter den Mitwirkenden. Die Mädels der Musikgruppe des Musikfördervereins Bad Aibling spielten uns mit einer zackigen "Triolka"- Polka hinein in einen kurzweiligen Abend.
Mit Blockflöten, Geige, Hackbrett und Gitarren erfreuten sie Bewohner und Hoagartbesucher.

 MFV Hoagart

Aus diesem Ensemble heraus fanden sich auch ein Gitarrentrio und ein Gitarrenduo, die mit ihrem gefühlvollen und doch pregnanten Spiel eine willkommene Abwechslung boten.

Regina und ich

Als weitere Gäste waren die 6-Herzal-Musi mit Saiten und Harmonika gekommen. Sie brachten uns einen musikalischen "Gruß vom Schloss Weißenstein" und auch ein fein differenziert gespielter Marsch durfte im Programm nicht fehlen.

Sprecher Thomas Spitzl, der krankheitsbedingt für J. Höbel einsprang, erzählte Anekdoten vom der "Oidn Goaß" und wies in Gedichtform auf das launische Aprilwetter hin.

Ebenso spontan gaben uns die Früah-Dirndl aus Brunnthal die Ehre um den Frauendreigesang zu übernehmen und ernteten regen Applaus und Bravo-Rufe.

Mit zwei Diatonischen und Kontragitarre ließ sich die Straußdorfer Ziachmusi hören. Frisch drauf los brachten sie uns den "Törlschneid Landler" und einen bärigen Marsch mit dem Titel "Briada" dar. Allein deshalb schon so passend, weil die beiden Ziacherer Brüder sind.

Straudorfer Ziachmusi

Bei einem gschmackigen Wurstsalat konnten sich Musikanten, Sänger, Hausbewohner und Besucher nach dem Hoagart noch stärken, a bissl ratschen und den Vorabend des Palmsonntags ausklingen lassen.

 

 


 

Nachwuchs an Harfe, Horn und Flöte - Volksmusiktag in Feldkirchen-Westerham Zeitungsbericht aus dem Mangfallboten von Merk, gekürzt J.H.

Wenn junge Leute gemeinsam musizieren, singen und tanzen, dann kommt Freude auf. So auch beim jüngsten Volksmusiktag in der Aula der Grundschule in Feldkirchen-Westerham. Dabei zogen die 62 Teilnehmer zwischen sechs und 18 Jahren ein eindrucksvolles Festival auf.

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Angelika Weber, Musiklehrerin hatte an diesem Tag nichts dem Zufall überlassen. In der Füh wurde die Aula schon in einen Konzert-, Tanz- und Musiksaal umgebaut. Hackbretter, Harfen, Wald- und Tenor-Hörner, Trompeten, Posaunen, Gitarren und Harmonikas standen herum. Nicht einfach wahllos, sondern den in acht Gruppen aufgeteilten Teilnehmern und den acht Musiklehrern zugewiesen. Musizieren mit wenigen Mädchen und Buben, später gemeinsam, aber immer mit sicht- und hörbarer Begeisterung- das stand auf dem Programm. Zur guten Unterhaltung gehörten auch das Singen (z. B. Deifi du Dürer) und Tanzen, wobei natürlich eine ordentliche Mittagspause nicht fehlen durfte um wieder Kräfte zu sammeln. Das Finale am Nachmittag war ein gesangliches und instrumentales Feuerwerk, das mit viel Beifall der Zuhörer belohnt wurde. Weber bedankte sich bei allen Buben und Mädchen, ganz besonders aber bei ihren den ganzen Tag mitgestaltenden Musiklehrerinnen Bettina Deflorin, Johanna Höbel, Angelika Röhrmoser, Elisabeth Stacheter, Birgit Tomys, Bettina Weber und Heini Zapf.

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Firmprojekt Jugendchor der Stadtkirche Bad Aibling

Am Freitag den 3. Februar trafen wir Firmlinge uns abends im Paulusheim zum gemeinsamen Singen mit dem Jugendchor der Pfarrei Mariä Himmelfahrt. Einige von uns sind ja schon eine Weile beim Chor, aber auch für die Neulinge war es nicht schwer sich in die Gemeinschaft einzufügen. Los gings mit ein paar Lockerungsübungen für den Körper und die Sprachmuskeln. Das Einsingen ist gut für die Atmung, eine deutliche Aussprache und um ein Gefühl für die Tonhöhen zu bekommen. So konnten wir danach gleich mit den Liedern für den bevorstehenden Firmsamstag beginnen. Zum Thema "Hl. Geist" probierten wir erst einstimmig die Lieder "Atme in uns heiliger Geist" und ließen musikalische Flammen auflodern "Feuer flammendes Feuer". Beim Credolied mussten wir uns schon etwas mehr konzentrieren um bei den zwei unterschiedlichen Stimmen von Sopran- und Alt-Stimmen nicht ineinander zu fallen. Eineinhalb Stunden vergingen so recht schnell und die Woche drauf konnten wir die Lieder mit verschiedenen Begleitinstrumenten vervollständigen. Das gemeinsame Singen hat uns erfüllt und Spaß gemacht. Am Samstag waren wir als lebendige Kirche und Glaubenszeugen beim Firmsamstag dabei.
 
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Mitwirkung beim Konzert des Holzhauser Sextetts "Tromposaund"

Ausschnitte aus der Konzertkritik von Christa Gebhardt in der Süddeutschen Zeitung
 

Getreu dem Motto " griabig - schmissig - lässig" hat die Band Tromposaund im ausverkauften Festsaal beim Holzwirt in Ascholding am Wochenende ein Konzert gegeben. Die Vollblutmusiker kombinieren traditionelle Blasmusik mit modernen Arrangements. Sie spielen bayrische Märsche, tanzfreudige Polkas, romantische Walzer, Jazziges und Weltmusik, darunter zum ersten Mal auch den Erfolgshit "Brass Banda" der Erfolgsband LaBrassBanda. Ihre Version klingt zwar nicht ganz so wild und barfüßig leidenschaftlich wie das Original, aber egal: Das Signal ist gesetzt. Tromposaund sind offensichtlich dabei, sich ein Fanpublikum zu erarbeiten.

Sieben Jahre nach der Gründung wollten die Musiker aus Holzhausen am Starnberger See mit ihrem Konzert ihr Jubiläum feiern - und etwa 350 Menschen feierten mit. ...

Beim lustigen Moderieren wechseln sich meist der "Schweizer", der übrigens ein hinreißendes Gstanzl hinlegt ("Wenn i nochts vo da Stanz hoam geh") mit Christoph ab, dem Hipster unter den Huaber Buam. Ironie und Witz kommen dann meist aus den Stücken selbst: Zur Begrüßung "Musik ist Trumpf" sieht man vor dem geistigen Auge die Manege des Zirkus Krone vor sich oder zumindest das Fernsehballett der 1970er Jahre, beim schmissigen Zeppelinmarsch und beim melodisch schönen "Pix Walzer" ist man dann gleich wieder zeitlos "dahoam" und würde gern mittanzen, wenn es denn dafür Platz gäbe. Die Hommage auf alle "Reserl" oder Theresas und damit Mütter, Schwestern, Ehefrauen ("Für Theresa: Helikonsolo Moritz") darf ruhig auf alle anderen Frauen ausgedehnt werden, denn den weiblichen Fans von Tromposaund gebührt den Huaber Buam zufolge großer Dank. ...

Tromposaunds Bandbreite ist bemerkenswert: Sinatra können sie ("New York, New York"), "Proud Mary" und "Boarischen Groove" sowieso. Und dass Hackbrett zusammen mit Bläsern geht, zeigt die virtuose Solistin Johanna Höbel mit ihren Holzhauser Cousins. Da entsteht eine unkonventionelle fast orientalisch anmutende lyrische Mischung aus bayrischer Bläserkraft und zartem sphärischem Klang. Natürlich müssen sie für das begeisterte Publikum Zugaben spielen, und da wird's wieder bayerisch: "Mein Heimatland".

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"Cetvorno Sopsko Horo" aus Bulgarien arrangiert für Tenorhackbrett, Bläserquintett und Schlagwerk

 

Zum krönenden Abschluss eine Zugabe mit allen Gastmusikern zusammen.
Eine wohlklingende Wärme die sich bei der Interpretation von "Weit, weit weg" in den Zuschauern ausdehnt, bevor sie in die kalte Winternacht hinaus ihren Heimweg antreten. (J. H.)

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 Die Zugabe "Weit, weit weg" mit den 6 Mann vonTromposaund, Michael Ketelhut an der Bongo und den beiden Gastsängern Andreas Müller und Johanna Höbel.

 

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 Viel Applaus und glückliche Gesichter!